Rückblick auf den OiS-Chlaushöck

 

Am 19. November fand in der Chopfholz-Hütte der obligate Chlaushöck vom OiS statt. Der neue Vorstand organisierte dieses Zusammentreffen und trat positiv in Erscheinung. Aus der fristgerecht verschickten Einladung ging nichts hervor, was  uns erwartete und auch der Wegbeschrieb vom Parkplatz zur Hütte verriet keine Einzelheiten. Etwas früher als geplant erreichten wir Rüschlikon und machten uns im Dunkeln auf den Weg zur Hütte. Vorsichtshalber hatten wir eine Taschenlampe im „Gepäck“, die uns gute Dienste erwies, obwohl Fackeln uns den obersten Teil den Weg durch den Wald wiesen. Etwas überpünktlich trafen wir in der Hütte ein und wurden von den noch früher eingetroffenen OiSler herzlich begrüsst. Yasmine Crameri  achtete darauf, dass niemand ohne Glas vor der Hütte stand und der Vorplatz füllte sich laufend. Kurz vor acht betraten wir die Hütte, eine Lokalität, die keine Wünsche offen liess! Am Eingang wurden wir vom Schatzmeister Ruedi Bräuer empfangen und nur wer seinen Obolus entrichtete hatte, wurde eingelassen. Der Präsident Renato Crameri be-grüsste uns kurz, bedankte sich fürs Kommen und erklärte den weiteren Verlauf des Abends. Grillieren war angesagt und während den Erläuterungen im Innern wurde vor der Hütte der Grill bereitgestellt und angemacht. Der Grill hatte eine Länge von ca. 5 Meter und jeder konnte seinen Holzspiess mit Fleischbrocken und Gemüse individuell bestücken. Der Grill war von beiden Seiten her zugänglich, während der Spiess über der Kohle gegrillt wurde. Es blieb genügend Zeit, sich mit seinem Gegenüber vom Grill auszutauschen und es bahnten sich interessante Gespräche an. Auch der Humor kam nicht zu kurz und das Grillen machte sichtlich Spass – eine völlig neue Grillerfahrung, jedenfalls für mich. Drinnen konnte jeder seinen Teller nach Bedarf mit verschiedenen Salaten und Saucen vervollständigen, was sehr gut ankam. Laufend wurden die Salatschüsseln, Fleisch- und Gemüseplatten gefüllt und es blieb selten bei einem Besuch am Grill. Nach dem Grillieren musste das Salatbuffet dem Dessertbuffet weichen und die Wähen machten sich breit neben den Kuchen, Keksen und Rouladen. Die Kaffeemaschine wurde zu Höchstleistung angetrieben und trotz der vielen Schleckmäulern wurde nicht alles verzehrt. Gegen Mitternacht verliess auch der harte Kern die Chopfholz-Hütte und zurück bleiben tolle Erinnerungen an einen gut organisierten Chlaushöck. Das Licht der Fackeln war längst erloschen und ein liegender Halbmond warf sein spärliches Licht durch die entblätterten Bäume im Wald.

 

Ein dickes Dankeschön dem Vorstand und allen, die für das gute Gelingen verantwortlich waren.

 

Mit sportlichen Grüssen, Charly Aegerter

 

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Charly's Schnitzelbank

Samichlaus du lieäbe Maa,

nei – so fangt jedes Värsli a.

Saisonändi, s’Jahr isch gloffe

drum händ mir euis da troffe.

Mer sitzed alli ame deckte Tisch

und lueged zrugg was gloffe isch.

 

A de GV hämer en neue Präsi gwählt

und drumume händ einige Ämtli gfählt.

De Vorstand bestaht us neuem Bluet

und Bündnerdütsch verstönd mir guet.

Neui Ideeä umsetze Stück für Stück,

mir wünsched am Präsi ganz vil Glück.

 

D’Rally OiS, organisiert vom Heini

am meischte Sunne, wi susch keini.

Leider s’letschti Mal, ich chans verstah

en Jüngere söll jetzt i sini Stapfe stah.

Als er am Sieger no d’Hand hät druckt

das hät am Heini es Tränli use druckt.

 

Im Sood bim Wuli - de gröscht Event

d’OiS – Usstellig und alles chunt grännt.

Egal jung oder alt, ob Rock oder Hose

All chömed in Sood go luege und lose.

Wi, Bier und z‘Ässe chan mer chaufe

Und mit de Wurscht i de Hand dur d’Ustellig laufe.

 

Vil erläbt hämer mit em Oldi i dem Jahr

Debi simer gsi mit Hut und Haar.

Di eine händs gnosse dur d‘Gägend z’cruse

Die andere mit Vollgas de Bärg uf bruse.

Nur wär sin Oldi bewegt chan öppis erläbe

Di andere chönd nöd uf Wolke 7 d’schwäbe!

 

Usfahrte, Usstellig oder Oldizmorge

au Höck wi hüt, sind Aläss ohni Sorge.

All Lüt am Strasserand strahled

wänn mir mit de Oldis durefahred.

Sie winked euis, sisch nöd z’beschriebe

Mir känneds alli und das söll so bliebe.