Oldie-Zmorge in Thalwil

6. August 2017

 

Am 6. August luden Ursula und Ueli die OiSler zum Zmorge ein. Trotz der ungewissen Wettervorhersage, wollte ich es nicht verpassen, den Seeanstoss der Beiden zu geniessen. Die Atmosphäre am See ist einmalig, doch dieses Mal machte das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung. Bei bedecktem Himmel und teilweise nasser Fahrbahn rollte mein Sil-berprinz via Dolder dem Zürichseebecken entlang Richtung Thalwil. Plötzlich klatschten Regentropfen gegen meine Frontscheibe und mein Scheibenwischer musste für freie Sicht nach vorne sorgen. Nach einer guten halben Stunde Fahrzeit, passierten wir kurz vor 10.00 Uhr die Ortstafel Thalwil bei himmlischer Inkontinenz. 14 Fahrzeuge parkten auf der grosszügigen Hauseinfahrt und die 25 Oldtimerfreunde wurden ins Wohnhaus gebeten. Als alle ein Glas in der Hand hielten, begrüsste uns Ueli in altbekannter Weise und bekundete, dass er auf bestem Weg zur Besserung sei, zur Freude aller Anwesenden. Anschliessend wurden wir in den geräumigen Wintergarten gebeten. Brote, Butter, Konfitüre, Lachs, Käse und Auf-schnitt lagen bereit zum Verzehr – wie im Schlaraffenland. Schon bald wurden wir gebeten, die ersten Portionen Rösti mit Spiegelei in der Küche abzuholen. Jetzt kam Bewegung in die Gruppe, denn die warme Küche von Ursula verdient zu Recht das Verdikt „ausgezeichnet“. Es wurde rege diskutiert und News ausgetauscht, während die Raucher den Nikotinhaushalt draussen bei den Oldtimern wieder in Ordnung brachten. Besonders gefreut hat mich, dass Fredy den Weg zu uns gefunden hat – ist er doch ein langjähriges Mitglied und treuer Helfer vom Verein OiS. Die Zeit verging im Flug und der Stundenzeiger näherte sich schnell Richtung 12.00 Uhr, denn solange dauert ein Oldie-Zmorge. Um halb eins war der Spuk vorbei und Petrus hat inzwischen den Wasserhahn zugedreht. Wir fuhren noch etwas dem See entlang bis Horgen und nahmen die Fähre über den See nach Meilen. Entspannung pur und mein NSU weckte wie jedes Mal das Interesse der Passagiere – es muss früher gewimmelt haben von NSU’s. Über die Forch ging es via Egg hinunter zum Greifensee und dem entlang bis Fällanden. Kurze Zeit später waren wir wieder zu Hause in Volketswil und als ich meinen Silberprinz an seinem Schlafplatz abstellte, flüsterte er mir zu: „ich freue mich jetzt schon auf die nächste Ausfahrt“.

 

Ein toller Anlass ging zu Ende unter Gleichgesinnten und ist zu hoffen, dass derartige Anlässe weiterhin ein Bestandteil vom Jahresplan sind.

 

Mit erwartungsvollen Grüssen

 

Charly