OiS Plausch – Rallye

22.07.2018

 

Schon Tage vor dieser Rallye liess die suboptimale Wettervorhersage keine Vorfreude aufkommen: kühles und regnerisches Wetter wurde vorausgesagt. Doch schlussendlich zeigte sich der Wettergott als Oldtimerfan und bescherte uns ideales Wetter mit angenehmen Temperaturen. Um 09:00 Uhr war Besammlung in Adliswil bei der Garage Ruckstuhl, wo auch das Briefing und die erste Postenarbeit auf uns warteten. Aber vorher gab es noch Kaffee mit Kuchen und die Freude  der Teilnehmer über das Wiedersehen schien kein Ende zu nehmen. Ruedi Stoop begrüsste die Anwesenden und Patrick Wäspe erklärte den Ablauf der Rallye und wies darauf hin, dass der Spass im Vordergrund steht und nicht der Wettbewerbsgedanke. Nachdem alle Teams ihre Unterlagen abgeholt und die Rallye-Tafeln an den Fahrzeugen angebracht waren, stand die erste Prüfung an: Radwechsel mit Zeitnahme. Auf der 75 km langen Strecke  mussten 9 Posten angefahren werden, an denen unterschiedliche Aufgaben gelöst werden mussten. Der bunte Mix zwischen Geschichte, Geschicklichkeit und Technik waren die perfekte Basis für diese Plausch-Rallye. Nicht die schnellsten oder cleversten siegten, nein es brauchte auch noch ein gutes Stück Glück dazu – also jedes Team hatte die Chance zu gewinnen. Die Stecke zum Posten 2 führte uns auf den Albispass; da musste das Team die Fahrzeughöhe angeben und die Differenz wurde notiert. Die Fahrt zum Posten 3 führte nach Hausen am Albis, wo nach der Anzahl der gefahrenen Kurven über den Albispass gefragt wurde: 3 Zahlen standen zur Auswahl. Weiter geht die Fahrt nach Sihlbrugg Richtung Baar und auf einem Parkplatz neben der Strasse lauerte der Posten 4. Etwas versteckt standen zwei Gläser, gefüllt mit grüner Flüssigkeit: Benzin oder Diesel, das war hier die Frage. Nun ging es hinauf Richtung Ägeri / Menzingen und in Neuägeri wartete auf einem zurückversetzten Parkplatz Posten 5 mit der nächsten Aufgabe: hier musste das Gewicht von einem Amikolben geschätzt werden. Zum Posten 6 passierten wir Unter- und Oberägeri entlang dem schönen Ägerisee nach Morgarten. Bei der Schule auf dem Parkplatz erwartete uns eine geschichtliche Herausforderung: 3 Fragen rund um die Schlacht von Morgarten. Weiter ging unsere Fahrt Richtung Sattel, Rothenthurm und im Dorf 2. Altmatt (es gibt drei davon) auf dem Parkplatz vom Restaurant Distel war der Posten 7. Und hier wurde das „Fahrgefühl“ geprüft. Dem Fahrer wurde mit einer abgeklebten Schutzbrille die Sicht geraubt und musste nun mit seinem Oldtimer 2 Meter vorwärts fahren. Weiter ging die Reise zu Posten 8 Richtung Biberbrugg nach Pfäffikon SZ. Da wartete auf dem Parkplatz vom Pneu Egger „Super Mario“ in seinem ferngesteuerten Rennwagen. 4 Tore mit PET-Flaschen mussten durchfahren werden, aber die Steuerung wurde getauscht. Das heisst, wenn links gesteuert wurde lenkte der Rennwagen nach rechts und umgekehrt. Nach diesem schweisstreibenden Slalom ging die Fahrt weiter zu Posten 9, dem Obersee entlang nach Wangen SZ und da befand sich ein kleiner Flugplatz, was gleichzeitig unser Ziel war. Mit dem traditionellen Gedächtnisrad wurde diese Plausch-Rallye abgeschlossen und im Zelt, mit Blick auf das Flugfeld, versammelten sich alle Teilnehmer zum Mittagessen. Während wir assen und das Erlebte nochmals Revue passieren liessen, zählte das OK die gesammelten Punkte der Teams, um anschliessend die Rangverkündigung vorzunehmen. Auf den 3.Rang schaffte es das Team Muheim, im 2.Rang war das Team Crameri und gewonnen hat das Team Perret. Die drei bestplatzierten Teams erhielten einen Pokal und das Siegerteam zusätzliche eine Champagnerflasche. Nach der Siegerehrung löste sich die Gesellschaft schnell auf, denn die Regenwolken hingen verdächtig tief und haben sich auch schon teilweise entleert.

Eine gut organisierte Plausch-Rallye ging ohne „Pleiten, Pech und Pannen“ zu Ende und alle Teilnehmer zeigten ein zufriedenes Gesicht. Mit tollen Erinnerungen im Gepäck, traten auch wir die Heimreise an und hatten unterwegs genügend Diskussionsstoff. An diese Stelle möchte ich allen Verantwortlichen, die zum guten Gelingen dieser Rallye beigetragen haben, ein grosses Lob und ein dickes Dankeschön aussprechen. Es wäre schön, wenn diese Rallye im nächsten Jahr eine Fortsetzung hat.

 

 

 

Mit sportlichen Grüssen

Charly Aegerter